Newsletter der BA: Statistik und Arbeitsmarktberichterstattung Nr. 4/2010 vom 2.3.2010

 

 

INHALT:

 

1. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2010

 

2. Der aktuelle BA-X: 131 Punkte

 

3. Internetangebot „Statistik nach Regionen“

 

4. Arbeitsmarktreports für Arbeitsagenturen

 

5. Frauen und Männer - ein neues Angebot in der Reihe "Arbeitsmarkt in Zahlen"

 

6. Neuer Sonderbericht „Grundsicherung für Arbeitsuchende: Verweildauern für Hilfebedürftige“

 

7. SGB II-Kennzahlen für interregionale Vergleiche – Ausweis von Eingliederungsquoten

 

8. Statistik erklärt

 

9. Veröffentlichungstermine

 

 

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1. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2010

 

Die Arbeitslosigkeit hat von Januar auf Februar um 26.000 auf 3.643.000 zugenommen, die Arbeitslosenquote stieg von 8,6 auf 8,7 Prozent. Das Saisonbereinigungsverfahren berechnete ein Plus von 7.000.

 

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach vorläufigen, hochgerechneten Daten, die bis Dezember 2009 reichen, saisonbereinigt um 47.000 zugenommen.

 

Das gemeldete Stellenangebot (einschließlich geförderter Stellen) hat im Februar saisonbereinigt um 4.000 abgenommen, während die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, im Februar saisonbereinigt um 4.000 gestiegen sind.

 

Ausführliche Informationen finden Sie im Monatsbericht Februar 2010:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/201002.pdf

 

 

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2. Der aktuelle BA-X

 

Stand Februar 2010: 131 Punkte

 

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – hat sich seit Mitte 2009 wieder stabilisiert und stieg zuletzt im Februar 2010 um +1 auf 131 Punkte. Die Kräftenachfrage bewegt sich damit weiter aus ihrem krisenbedingten Tief heraus.

 

Die vollständige Zeitreihe sowie das Konzept können Sie hier nachlesen:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/sonder/bax/ba-x-februar2010.pdf

 

Ausführliche statistische Auswertungen über die bei den Agenturen gemeldeten Stellen stehen im Internet unter:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html

 

 

 

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3. Internetangebot „Statistik nach Regionen“

 

Die Statistik der BA bietet eine Reihe von Tabellenheften und Berichten an, die statistische Informationen für Regionen (z. B. Länder und Kreise) bereitstellen. Wir wollen Ihnen den Zugang zu diesen Informationen erleichtern und bieten Ihnen unter dem Menüpunkt „Statistik nach Regionen“ in unserem Internetangebot neue Auswahlmöglichkeiten.

 

Nach Aufruf der Seite „Statistik nach Regionen“ können Sie auf der linken Navigationsspalte die gewünschte Regionalisierung auswählen (Länder, Kreise, Agenturen). Auf der dann folgenden Seite zeigen wir einige ausgewählte Statistik-Produkte. Musterexemplare können Sie durch Anklicken der Titelseiten aufrufen. Bei jedem Produkt erhalten Sie eine Beschreibung, wie Sie das Exemplar für „Ihr Land“, „Ihren Kreis“ oder „Ihren Agenturbezirk“ finden.

 

In der rechten Navigationsspalte können sie zudem Produktübersichten aufrufen. Diese informieren Sie über die verfügbaren Produkte beispielsweise mit Informationen auf Länderebene. Ebenfalls in dieser Spalte können Sie Karten aufrufen. Neben den Karten auf den Ebenen der Kreise und kreisfreien Städte sowie der Agenturen für Arbeit werden ab sofort auch Karten auf Länderebene angeboten.

 

Außerdem finden Sie auf der Startseite „Statistik nach Regionen“ sowie in der rechten Spalte beim Angebot für „Länder“ und Agenturbezirke“ die Auswahlmöglichkeit „Schnellübersichten“, mit der Sie zu interaktive Landkarten kommen, auf denen Sie mit Mausbewegungen sich Eckdaten zu den einzelnen Regionen anzeigen lassen können.

 

Zum Menüpunkt „Statistik nach Regionen“ gelangen Sie auch über den folgenden Direkt-Link:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/statistik-regionen/index.shtml

 

Zu den Karten kommen Sie direkt unter:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/analytik/grafikanalysen/amreg.shtml

 

 

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4. Arbeitsmarktreports für Arbeitsagenturen

 

Die Statistik der BA erstellt standardisierte Arbeitsmarktreports für jede Agentur für Arbeit. Die Arbeitsmarktreports der Agenturen für Arbeit liefern monatlich eine kompakte Darstellung über die Entwicklung des Arbeitsmarkt in den einzelnen Bezirken der Arbeitsagenturen. In den Reports werden dafür Informationen aus verschiedenen Statistiken zusammengeführt und in analytisch aussagekräftigen Tabellen dargestellt, z. T. verbunden mit Grafiken und beschreibenden Kurztexten. Neben speziellen Übersichten zu den Eckwerten des Arbeitsmarktes werden einzelne Themen, wie z.B. die Strukturen der Zugänge in und Abgänge aus Arbeitslosigkeit, detailliert abgebildet. Für eine räumliche Differenzierung der Entwicklungen im Agenturbezirk wird auch der Arbeitsmarkt in den jeweiligen Geschäftsstellen beleuchtet. Seit Jahresbeginn sind diese Arbeitsmarktreports für alle Agenturbezirke auf der Seite

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html?call=l.

 

unter dem Thema „Aktuelle Arbeitsmarktreports nach Agenturen für Arbeit" zugänglich gemacht.

 

 

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5. Frauen und Männer - ein neues Angebot in der Reihe "Arbeitsmarkt in Zahlen"

 

Die nach Geschlechtern differenzierte Übersicht von Arbeitsmarktdaten ermöglicht Aussagen und Bewertungen zur Situation von Frauen und Männern im Arbeitsleben in Deutschland und den Regionen.

 

Der neue Bericht enthält Eckwerte aus unterschiedlichen Statistiken, wobei aus der Gleichstellungsperspektive besonders relevante Merkmale und Personengruppen betrachtet werden, z.B. Arbeitslose mit Teilzeit-Arbeitswunsch oder Alleinerziehende. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild des Arbeitsmarktes, der Förderung und des Leistungsbezugs differenziert nach Geschlecht. So sind beispielsweise geschlechtsspezifische Vergleiche der Beschäftigten- und der Arbeitslosenzahlen ebenso möglich wie die Auswertung der Beteiligung von Frauen an ausgewählten Förderangeboten im Vergleich zu ihrem Anteil an den Arbeitslosen. Die hier aufgezeigten Strukturen und Entwicklungen werden in regelmäßiger Berichterstattung Anknüpfungspunkte für weitergehende, auch forschungsrelevante Fragen liefern.

 

Das Heft stellt somit eine übergreifende Ergänzung zu dem bereits bestehenden Analytikreport "Analyse des Arbeitsmarktes für Frauen und Männer" dar. Der Bericht wird für Deutschland, die Länder und Kreise sowie für die Agenturbezirke angeboten.

 

Sie finden den neuen Bericht im Internet unter

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html?call=l

 

unter den Themen „Frauen und Männer – Deutschland, West/Ost, Länder, Kreise“ und „Frauen und Männer – nach Arbeitsagenturen“.

 

 

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6. Neuer Sonderbericht „Grundsicherung für Arbeitsuchende: Verweildauern für Hilfebedürftige“

 

Im Internet steht ein neuer Sonderbericht der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zum Thema „Grundsicherung für Arbeitsuchende: Verweildauern für Hilfebedürftige“ zur Verfügung. In der Statistik der Grundsicherung wurde bisher schon über Bestände, Zugänge und Abgänge von hilfebedürftigen Personen berichtet. Mit diesem Bericht werden nun erstmals statistische Ergebnisse zu Verweildauern von Hilfebedürftigen veröffentlicht. Die methodischen Hintergründe werden ausführlich erläutert, so dass die Nutzer die Datengenese nachvollziehen und die statistischen Ergebnisse in ihrer Aussagekraft richtig interpretieren können. Die Statistik über die Grundsicherung für Arbeitsuchende wird damit um einen wichtigen Baustein erweitert und knüpft an die Berichterstattung über Verweildauern in den Altsystemen der Arbeitslosen- und Sozialhilfe an.

 

Den Sonderbericht finden Sie unter:

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/analytik/sonderberichte/index.shtml

 

 

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7. SGB II-Kennzahlen für interregionale Vergleiche – Ausweis von Eingliederungsquoten

 

Mit Berichtsmonat September 2009 erfolgte im Rahmen der monatsbezogenen Berichterstattung für die SGB II-Kennzahlen erstmals der trägerformübergreifende Ausweis von Eingliederungsquoten; zuvor wurden die Quoten bereits bei der Eingliederungsbilanz für 2008 verwendet. Die Eingliederungsquote wird definiert als der Anteil der Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die sechs Monate nach Ende der Maßnahme sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Die Ergebnisse geben u.a. Aufschluss über Beschäftigungschancen und Arbeitslosigkeitsrisiken nach Abschluss einer Maßnahme. Sie bilden einen wichtigen Anhaltspunkt für die Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung, sind aber nicht unmittelbar im Sinne einer Ursache-Wirkungs-Analyse zu interpretieren. Für den aktuellen Berichtsmonat Oktober 2009 wurden für den Auswertezeitraum (Februar 2008 bis Januar 2009) auch die seit Januar 2009 neu eingeführten Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie die Freie Förderung SGB II in die Auswertungen mit einbezogen. Eine Anpassung der in die Quotenberechnung einbezogenen Instrumente erfolgt stets dann, wenn der Berichtszeitraum den Einführungszeitpunkt neuer Instrumente erreicht.

 

Die SGB II-Kennzahlen finden Sie im Internet auf der Startseite der Statistik der BA oder direkt unter

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/index.shtml.

 

 

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8. Statistik erklärt

 

 

Häufig werden die Begriffe „Hartz IV-Empfänger“ und „Langzeitarbeitslose“ synonym verwendet. Die Begriffe beschreiben aber unterschiedliche Sachverhalte und die Gleichsetzung führt leicht zu Verwirrung.

 

Der umgangssprachliche Begriff „Hartz IV-Empfänger“ geht zurück auf das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom Dezember 2003, mit dem das Sozialgesetzbuch II (SGB II, Grundsicherung für Arbeitsuchende) eingeführt wurde. Der Begriff „Hartz IV-Empfänger“ meint Personen, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Er wird von der Statistik der BA aber nicht verwendet. Stattdessen wird von Hilfebedürftigen, Personen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder von Personen in Bedarfsgemeinschaften nach dem SGB II gesprochen. Die Zuordnung basiert nur auf der Hilfebedürftigkeit wegen fehlenden Erwerbseinkommens, nicht auf der Arbeitslosigkeit oder Länge der bisherigen Arbeitslosigkeit.

 

Im September 2009 lebten in Deutschland ca. 6,7 Mio. Personen in Bedarfsgemeinschaften; davon waren 4,9 Mio. erwerbsfähige Hilfebedürftige und 1,8 Mio. Personen nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (im wesentlichen Kinder bis unter 15 Jahre). Rund 2,6 Millionen von den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen waren arbeitslos, andere waren in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Erwerbstätig mit zu geringem Einkommen, viele Jüngere gingen zur Schule und andere standen z.B. wegen Betreuung von Kindern oder Angehörigen nicht für die Aufnahme einer Beschäftigung zur Verfügung.

 

Als langzeitarbeitslos werden Personen dann bezeichnet, wenn sie mindestens ein Jahr (ununterbrochen) arbeitslos sind. Das waren im September 2009 in Deutschland rund 1 Million Arbeitslose, davon 900.000 Hilfebedürftige nach dem SGB II, die übrigen Langzeitarbeitslosen wurden von den Agenturen für Arbeit (Rechtskreis SGB III) betreut.

 

Weitergehende Informationen finden Sie im Internetangebot der Statistik der BA im Glossar

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/grundlagen/glossare/

 

unter den Überschriften „Arbeitsmarkt“ und „Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) sowie bei den Methodenberichten

 

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/grundlagen/methodenberichte/

 

in der Publikation „Zur Messung der Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II“.

 

 

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9. Veröffentlichungstermine

 

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit stellt die aktuellen Arbeitsmarkt- und Grundsicherungsstatistiken für alle Länder, Kreise und Agenturen am Tag der Veröffentlichung um 10.00 Uhr im Internet zur Verfügung.

 

Der nächste Veröffentlichungstermin ist der 31.03.2010.

 

Weitere Veröffentlichungstermine finden Sie im Internet: http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000000/html/start/kalend.shtml

 

 

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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

 

- Homepage der Statistik der Bundesagentur für Arbeit:

  http://statistik.arbeitsagentur.de

- Statistiken zu div. Arbeits- und Ausbildungsmarktthemen zum Download:

  http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html

- Homepage der Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit:

  http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/arbeitsmarktberichte/index.shtml