Newsletter
der BA: Statistik und Arbeitsmarktberichterstattung Nr. 7/2010 vom 4.6.2010
INHALT:
1. Die Entwicklung des
Arbeitsmarktes im Mai 2010
2. Der aktuelle BA-X: 157 Punkte
3. Jahresrückblick 2009
4. Statistik erklärt
5. Veröffentlichungstermine
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1. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Mai 2010
Die Arbeitslosigkeit ist von April
auf Mai um 165.000 auf 3.242.000 zurückgegangen, die Arbeitslosenquote sank von
8,1 auf 7,7 Prozent. Das Saisonbereinigungsverfahren berechnete ein Minus von
45.000.
Die sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung hat nach vorläufigen, hochgerechneten Daten, die bis März
reichen, saisonbereinigt um 82.000 zugenommen.
Ausführliche Informationen finden
Sie im Monatsbericht Mai 2010:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/monat/201005.pdf
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2. Der aktuelle BA-X
Stand Mai 2010: 157 Punkte
Der Stellenindex der Bundesagentur
für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in
Deutschland – stieg im Mai um +8 auf 157 Punkte. Damit setzt sich die Erholung
der Arbeitskräftenachfrage fort. Nach deutlichen Rückgängen im Jahr 2008 und in
der ersten Jahreshälfte 2009 zieht diese nun seit Herbst 2009 wieder an, die
letzten drei Monaten deutlich.
Die vollständige Zeitreihe sowie das
Konzept können Sie hier nachlesen:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/sonder/bax/ba-x-mai2010.pdf
Ausführliche statistische
Auswertungen über die bei den Agenturen gemeldeten Stellen stehen im Internet
unter:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html
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3. Jahresrückblick 2009
Der neue Jahresrückblick 2009 der
Arbeitsmarktberichterstattung beschäftigt sich kurz und prägnant mit dem
Geschehen am Arbeitsmarkt im Jahr 2009. Arbeitslosigkeit,
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, Ausbildungsstellenmarkt,
Grundsicherung, aktive Arbeitsmarktpolitik und noch vieles mehr ist Bestandteil
des Jahresrückblick 2009.
Das Besondere: Der Jahresrückblick
wächst im Jahresverlauf. Wann immer neue endgültige Daten zur Analyse des
Jahres 2009 zur Verfügung stehen, wächst der Jahresrückblick 2009 um ein
weiteres Kapitel.
Sie finden den jeweils aktuellen
Stand des Jahresrückblick 2009 im Internet unter:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/jahr/rueckblick_2009.pdf
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4. Statistik erklärt
Der „Helfer“ als Ausbildungsberuf –
Beispiel Altenpflegehelfer
Der Ausdruck „Helfer“ deutet
sprachlich und auch im Rahmen der Klassifikation der Berufe normalerweise
daraufhin, dass es sich bei dem benannten Beruf in der Tat um eine
Hilfstätigkeit handelt, welche einfachere Arbeiten und nur eine Einweisung am
Arbeitsplatz umfasst. Hervorzuheben ist eine Gemeinsamkeit sämtlicher
Hilfstätigkeiten: Sie setzen keine Ausbildung voraus.
Bekannte Beispiele für derlei
Hilfsberufe/-tätigkeiten sind etwa Küchenhilfen, Helfer im Gastgewerbe oder
diverse Helfer am Bau wie der Gerüstbauhelfer. Diese Schlussfolgerung anhand
des Ausdrucks „Helfer“ trifft jedoch nicht in jedem Fall zu. Neben obigen
Hilfstätigkeiten tragen auch einige Berufe den „Helfer“ im Namen, die eine
Ausbildung voraussetzen, da es sich tatsächlich um einen Ausbildungsberuf und
nicht um eine Hilfstätigkeit handelt. Beispiele finden sich im Gesundheits- und
Pflegebereich wie Gesundheits- und Krankenpflegehelfer, Arzthelfer oder
Rettungshelfer.
Ein weiteres Beispiel findet sich im
Ausbildungsberuf des „Altenpflegehelfers“, der eine schulische Ausbildung
voraussetzt. Die Dauer der Ausbildung variiert dabei zwischen den
Bundesländern, beträgt in der Regel jedoch ein Jahr. Für den Ausbildungsberuf
„Altenpfleger“ zum Vergleich beträgt die Dauer der Ausbildung drei Jahre. Die
eigentliche Hilfstätigkeit im Bereich Altenpflege, die keine Ausbildung
voraussetzt, wird in der aktuell noch gültigen Klassifikation der Berufe mit
„Hilfskraft – Altenpflege“ bezeichnet und mit der Systematiknummer 8614-111
klassifiziert. Generell können die drei beschriebenen Berufe im Bereich
Altenpflege nur anhand der 7-stelligen Systematiknummern unterschieden werden,
da alle der Berufsklasse 8614 „Altenpfleger“ angehören.
Um im Einzelfall identifizieren zu
können, um welche Art von Beruf es sich handelt (Ausbildungsberuf,
Weiterbildungsberuf, Helferberuf bzw. Hilfskraft usw.), stellt das
Internetangebot BERUFENET ein gutes Werkzeug dar. Dort finden Sie eine
Beschreibung für jeden Beruf der Klassifikation der Berufe und die zugehörige
Systematiknummer. Der Link zum Angebot:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/
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5. Veröffentlichungstermine
Die Statistik der Bundesagentur für
Arbeit stellt die aktuellen Arbeitsmarkt- und Grundsicherungsstatistiken für
alle Länder, Kreise und Agenturen am Tag der Veröffentlichung um 10.00 Uhr im
Internet zur Verfügung.
Der nächste Veröffentlichungstermin
ist der 30.06.2010.
Weitere Veröffentlichungstermine
finden Sie im Internet: http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000000/html/start/kalend.shtml
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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:
- Homepage der Statistik der
Bundesagentur für Arbeit:
http://statistik.arbeitsagentur.de
- Statistiken zu div. Arbeits- und
Ausbildungsmarktthemen zum Download:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/a.html
- Homepage der
Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit:
http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/interim/arbeitsmarktberichte/index.shtml